Arbeitstitel, Cover, Kill your Darlings - Alice über das Schreiben von "Anti Opfer"
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Ende Mai ist Alice drittes Buch erschienen: "Anti Opfer - Warum wir Verletzlichkeit verachten". Es ist eine Gegenwartsanalyse über eine neu aufkommende Härte und das schwindende Interesse an sozialer Gerechtigkeit. In dieser Folge geht es aber vor allem um den Schreibprozess: Wie kommt es von der Idee zum Text, wie findet man den richtigen Titel und das richtige Cover? Was fliegt raus und was bleibt drin - und wie fängt man überhaupt an? Ein kleiner Deepdive in Alice Schreibprozess
Transkript anzeigen
00:00:00: Irgendwer hat das erzählt, dass er auch immer ganz müde wird für Aufregung.
00:00:03: Das ist interessant.
00:00:04: Ja, das habe ich viel mehr als so hibbelig zu werden.
00:00:09: Ich bin dann immer so richtig angepeitscht und kann gar nicht schlafen.
00:00:13: Wenn wir auf die Bühne gehen haben, haben wir nämlich diese zwei unterschiedlichen ... Preischen oder so ein bisschen Heim.
00:00:21: Aber
00:00:21: es gleist
00:00:22: sich gut aus!
00:00:22: Genau, wir treffen uns hintermitte.
00:00:25: Wir haben da einen guten Energiekoktel.
00:00:43: Hallo und herzlich willkommen bei Feuer und Brot.
00:00:46: Das ist der Podcast von Maxi & Alice, zwei Freundinnen zwischen Politik- und Popkultur – und heute auch ein bisschen Literatur!
00:00:54: Willkommen zu unserer Mai-Folge!
00:00:57: Ja.
00:00:59: Wir sind ja so weit im Voraus immer in unserer Aufnahme, aber gar nicht so weit mit dieser Folge, merke ich gerade.
00:01:04: Zwei Wochen?
00:01:05: Genau!
00:01:06: Aber endlich sind wir mal in dem Monat, indem Sie auch erschmecken.
00:01:09: Das ist schon mal ganz gut.
00:01:10: Schonmal gut.
00:01:11: Deswegen müssen wir halt auch immer überlegen wo wir uns gerade befinden.
00:01:14: Wo wir uns grade befinden, wir befinden uns an Erscheinungstag ist der fünftzehnte Mai.
00:01:20: Das heißt wenn ihr das hört, ist schon einiges passiert...
00:01:25: Genau.
00:01:26: Gestern war, weil Purgis Nacht
00:01:27: ... Genau also jetzt hier Original in unserer Zeit, in unsererzeit wo wir es aufnehmen bei gestern bei Purges Nacht.
00:01:33: Da hast du nämlich gesagt an Weihpurgis nacht Kommt dein Buch raus.
00:01:36: Ja!
00:01:37: Bevor wir gleich weiter über deinen Buch sprechen und das Thema heute, möchte ich kurz das Wetter-Check in machen, Feuerbordwetter-Checking.
00:01:44: Endlich ist das
00:01:45: Wetterschein.
00:01:46: Es ist so
00:01:47: schön
00:01:47: ... Die
00:01:48: Sonne scheint...
00:01:49: Und?
00:01:49: Die Blätter sind so grün.
00:01:51: Das ist toll.
00:01:53: Es gibt mir echt so viel, dass die Sonne so schön scheint.
00:01:57: Dabei ist auch immer ein kalter Wind.
00:01:59: Das hält einen so richtig auf Traft.
00:02:03: Ja, weil man muss auch sagen es ist jetzt gerade die Zeit wo's in der Sonne super schön warm ist und im Schatten-Eisigkeit.
00:02:09: Und dann weiß nicht genau wie man das Klamottenmehl technisch navigieren muss.
00:02:14: Es ist die große Zeit der Übergangsjacken.
00:02:18: Ich liebe das!
00:02:19: Ich hab so ein Ding geholfen.
00:02:21: Ja, ich liebe Übergangsjacken!
00:02:22: Ich will auch immer mehr Übergangshacken kaufen.
00:02:24: Das
00:02:25: ist mein Schwachpunkt
00:02:27: und ich will vor allen Dingen ... Dann habe ich letztens sowas gelesen, wie so ein Tweet oder so.
00:02:32: Es war dann nach dem Motto You missed the two weeks window where you could wear your tiny little übergangsjacke.
00:02:39: Und ich war so not
00:02:41: me.
00:02:41: I'm wearing that All the time.
00:02:44: Weil ich hab hier meine Lederjacke, ich habe ja meine coole Teddy-Felljacke gerade so Sachen die jetzt
00:02:49: genau gehen.
00:02:49: Hast du eine Jeansjacke?
00:02:50: Nee, Jeansjagg hab ich komischerweise nicht mehr.
00:02:52: Die hab ich irgendwie rausgehauen
00:02:54: und ... Mir ist auch aufgefallen, dass ich keine Jeansjakke besitze.
00:02:56: Aber was
00:02:57: trägt man denn grad für Jeansjacken?
00:02:59: Ich hab keine Ahnung.
00:03:00: Nee, ich nehm mich auch nicht!
00:03:00: Und ich hab irgendwie
00:03:01: bei Jeansjerken
00:03:02: noch mehr das Gefühl, dass es so millennial ist.
00:03:05: Das stimmt.
00:03:07: Also so... Aber ich weiß nicht, was ja auch nicht schlimm ist.
00:03:10: Ich wüsste gar nicht welche Shape einer Jeansjacke ich jetzt suchen würde.
00:03:13: Also ich denke so an ein Jeanshemd eher weißt du?
00:03:16: So ein Oversize Jeans Hemd vielleicht.
00:03:18: Mhm.
00:03:19: Aber andererseits...
00:03:19: Also Jeans-Hemd besitze ich.
00:03:22: Ja wir sind auch millenniös, muss man ja auch... Ich steh da komplett
00:03:25: zu.
00:03:25: Ja ich auch!
00:03:26: Aber trotzdem überlege ich natürlich immer
00:03:28: Das Problem mit so Jeansjacken ist dass man halt oft schon Jeans Hosen anhaut und dann sich sehr schnell vorkommt wie so'n ganzer Jeans.
00:03:37: Das ist
00:03:39: ein bisschen zu jeansig.
00:03:43: All Denim ist natürlich irgendwie so... Ist ein Statement!
00:03:46: Kann gut funktionieren, aber muss man auch Lust haben.
00:03:49: Muss man Lust haben?
00:03:50: Muss man planen?
00:03:51: Hast du eine College Jacke?
00:03:52: Ja mehrere sogar.
00:03:53: die trage ich aber ganz selten.
00:03:57: Ich
00:03:59: habe so ne Padded Wie so eine Ohrwerke, mehrere sogar zwei.
00:04:04: Ich habe mir neue Vintage gekauft... Ich brauche
00:04:07: mehr Übergangshirken.
00:04:09: Was hab ich für einen Übergangshirkel?
00:04:11: Keine so richtig!
00:04:12: Du trägst immer die von anderen Leuten.
00:04:16: Aber ist es okay?
00:04:17: Ich habe leider das Gefühl, dieses Wetter dazu führt dass ich jetzt, obwohl ich so fröhlich darüber bin wieder ein bisschen eingeschlagen bin.
00:04:26: Aber es gibt auch immer noch Keime!
00:04:27: Ich weiß nicht ob in den nächsten Jahren dann irgendwie zurückblicke auf dieses Jahr und denke Das war das ja wo wir bis Mike immer wieder krank waren.
00:04:36: Ich hoffe es wird jetzt nicht jedes Jahr so...
00:04:38: Nein es wird nicht jedesjahr so.
00:04:40: Du hast gerade einfach irgendwie.. Es ist vielleicht ein bisschen Stress.
00:04:42: Wir haben ja schon festgestellt Schlaf, eine schwierige Sache ist.
00:04:46: Es geht auf das Immunsystem und diese Zeiten werden auch wieder anders sein.
00:04:53: Da glaube ich fest dran.
00:04:54: Sehr schön!
00:04:55: Danke dir!
00:04:56: Vielen Dank für den Zuspruch!
00:04:58: So jetzt kommen wir aber mal zu unserem Thema heute.
00:05:00: Wir haben ihr werdet ja schon sehen wenn ihr draufgeklickt habt und das Cover gesehen haben.
00:05:05: Wir haben heute kein klassisches Feuernbrotthema in dem Sinne, wir möchten auch noch mal über dein neues Buch sprechen lieber Alice.
00:05:13: Anti-Opfer ist ja jetzt draußen wenn wir aufnehmen, wir haben es gerade gesagt Es ist gerade rausgekommen.
00:05:18: ihr habt's vielleicht schon in den Händen.
00:05:20: Wenn ihr es noch nicht habt könnt ihr es jetzt kaufen.
00:05:22: Interessanterweise da mögen sich nicht alle dran erinnern Gabs ja auch über Dein letztes Buch Identitätskrise eine Folge.
00:05:28: Die hast Du aber alleine ...
00:05:29: richtig in so einem Schrank.
00:05:32: Da habe ich so richtig Passagen gelesen und hab auch schon ein bisschen überschreiben gesprochen, aber es haben sich in den Kommentaren auch ein paar Leute gewünscht dass wir noch mal so ein bisschen mehr überschreifen sprechen und das macht auch finde ich ist auch einfacher wenn man sich darüber unterhalten kann als wenn man... Also wie gesagt, haben wir schonmal darüber geredet?
00:05:50: Dass ja mittlerweile mehr und mehr Solo-Podcast gibt.
00:05:53: Ich find das faszinierend!
00:05:54: Ich finde das eine Herausforderung.
00:05:56: Ich kann mir selber nicht so mich so Einfach so eine Stunde durchsprechen.
00:06:01: Ich finde das wirklich auch ne Herausforderung, wir haben glaube ich nur am Montag ganz kurz.
00:06:05: da haben wir gesagt dass es ja immer mehr so Solo-Shows gibt und ich finde auch ich habe das ja...ich hab das so testweise mal probiert weil ich auch überlege irgendwie noch was nebenbei zu machen was ich so alleine Zuhause machen kann.
00:06:16: Lass mich super fände!
00:06:17: Das ist nicht viel
00:06:18: zu tun.
00:06:18: Kleiner
00:06:19: Tease?
00:06:20: Und ja alles sehr lowkey.
00:06:23: aber dann habe ich das zweimal
00:06:24: gemacht und war so und ich bin Sprecherin Es ist literally mein Job, den ganzen Tag zu reden.
00:06:30: Ich war ... Meine Stimme war schon
00:06:31: echt angeschlagen in zwei Folgen?
00:06:32: Weil das einfach du musst so krass senden!
00:06:35: Und der
00:06:36: Kopf
00:06:36: ist auch anstrengend für den Kopf oder?
00:06:38: Ja
00:06:38: voll.
00:06:39: Also wenn ich so ... Boah... So auch so ... Ich meine, ich glaub Streaming is was anderes weil man nebenbei was anderes macht dann ist das Gehirn anders geworden.
00:06:46: Wenn du nur alleine vor dem Mikrositz, dass es echt ... Ist tough.
00:06:50: also ne schön hast wir das heute hier zusammen.
00:06:53: Auch wenn ich die letzte Folge toll fand Deine Überidentitätskrise.
00:06:57: Das war eine sehr schöne Folge und trotzdem finde ich es total spannend, eben weil ja auch Leute genau gesagt haben sie wollen ein bisschen was über deinen Schreiben hören.
00:07:05: Ich finde das auch sehr interessant.
00:07:07: Ich habe das Buch auch schon gelesen.
00:07:08: Ich durfte es digital schon vorher lesen.
00:07:10: Ja du hast es super schnell gelesen?
00:07:12: Ja aber weil's auch spannend ist Da hab ich's ganz schnell.
00:07:16: Einfach mal einen Tag ... Du bist eine schnelle Leserin!
00:07:17: Ja, ich bin ne schnelle Laserin
00:07:19: und es kommt
00:07:20: mir zugute, muss sich auch sein.
00:07:22: Und deswegen freu' ich mich ein bisschen inhaltlich drauf zu gucken aber eben auch über die deine Arbeit im Hintergrund zu sprechen.
00:07:30: und Ich finde das eben auch ganz schön weil dass ja auch Fragen sind, die man jetzt nicht so oft in anderen Kontexten gestellt bekommt Weil ist da sehr viel inhaltig über die Fragen, die du im Buch dir stellst und beantwortest.
00:07:45: Darum wird's wir
00:07:45: gehen.".
00:07:46: Und dann ist das hier so ein bisschen ein kleines Add-on.
00:07:50: Jetzt haben wir es hier liegen – Antiopfer?
00:07:52: Warum wir Verletzlichkeit verachten?
00:07:54: Genau!
00:07:55: Es ist eine Foto von mir vor einer weißen Wand was die tolle Joanna Schröder geschossen hat wie auch die Coverfotos von Feuer und Brotgel.
00:08:07: Schaust du, als ist die Fotografin meines Vertrauens, weil sie einfach großartig ist?
00:08:11: Das muss man
00:08:12: sagen!
00:08:12: Genau.
00:08:13: Ich weiß gar nicht ob Sie... also manchmal unter Joana Legit und manchmal unter Joanna Schröder aber ich glaube mittlerweile läuft es unter Joanna Schroeder.
00:08:22: Props gehen raus das Foto ist total super und sehr schön und jetzt bist Du wieder auf dem Kavallis.
00:08:28: war das von Anfang an so deine Entscheidung?
00:08:30: erzähl doch mal
00:08:31: Nee, das war von Anfang an nicht meine Entscheidung.
00:08:33: Das Foto ist auch alt muss man sagen.
00:08:36: Ich fühle mich hoffentlich fetzig so sehr auf aber das Foto is' von dem Jahr
00:08:41: zwanzig.
00:08:41: Ah!
00:08:41: Das ist eins aus der Rutsche okay?
00:08:43: Genau weil wir haben zwar Fotos gemacht, auch neue Aber die sind... Es war so, wir hatten nur zwei Stunden Zeit und es musste so schnell gehen.
00:08:51: Und dann ist irgendwie kein so richtig gutes Entstand.
00:08:54: Also die sind auch alle ... Die sind alle schön geworden, weil Joanna einfach tolle Fotos machte aber die passten irgendwie nicht zum Thema, zum Buch.
00:09:01: Eigentlich war's aber noch mal zwei Schritte zurück.
00:09:05: eigentlich wollte ich nicht aufs Cover Weil man sich ja ein bisschen entscheiden muss Das hat meine Freundin Eider letztens gesagt.
00:09:14: Will man Fans oder will man Leser erinnern?
00:09:17: Und wenn man sich selber natürlich so aufs Cover nimmt, oder die ganze Zeit irgendwie die Bücher über sich, über seine Personen so vermittelt, dann zieht man sich ein bisschen mehr Fans ran und weniger Leute, die quasi wegen des Themas kommen.
00:09:30: Fans ist eigentlich die größere, sichere Bank und ich hoffe auch welche zu haben, es schön Fans zu haben gar nicht gegen Fans aber... Aber ich glaube, als Autorin möchte man auch oder ich möchte natürlich eigentlich mehr das Thema im Vordergrund steht und nicht ich sozusagen.
00:09:49: Ja ja klar!
00:09:50: Jetzt ist es aber so dass mein Schreiben natürlich trotzdem persönlich ist, subjektiv.
00:09:54: also ich habe schon immer... Ich bin jetzt keine Professorin die jetzt irgendwie über was, über Opfer schreibt oder so.
00:10:01: Das heißt, es ist ja auch ein ganz großes Element meines Schreibens irgendwie meine Perspektive und meine Gedanken usw.
00:10:09: Aber es ist halt immer so.
00:10:10: die Frage, wie selbstzentriert will man sein?
00:10:12: Wie sehr will man sich auch verkaufen?
00:10:13: Es ist klar das Bücher, die eine Person drauf haben werden tenenzell besser verkauft.
00:10:19: also ich glaube Verlage freuen sich immer wenn AutorInnen bereit sind aufs Kawa zu kommen.
00:10:25: Das heißt gibt immer Abwägungen aber man selber, ich glaube das würden viele Leute sagen finden eigentlich so schöne Typobücher.
00:10:33: Die hat mein Lieber irgendwie im Regal oder die liest man lieber.
00:10:37: Findest du nicht?
00:10:38: Ich finde, irgendwie so ein schön gestaltetes Typokader ist so... Genau das ist so eine...
00:10:46: Also es ist ein bisschen die Coffee-Table Bookfrage und welche.
00:10:49: es gibt ja wirklich diese wunderschönen Bücher, die man einfach auch immer wieder gerne sieht, die gern geteilt werden, die eine tolle Farbe haben, eine interessante Farbe, eine interessante Typo, die dann so gut drapieren kann.
00:11:02: Das gab es natürlich jetzt in den letzten Jahren viel.
00:11:05: Aber gleichzeitig ist es trotzdem klar, dass eben natürlich wenn eine Person drauf ist direkt irgendwie eine andere Aufmerksamkeit da ist und das natürlich auch noch mal ansprechen kann.
00:11:16: Und ich denke dann ist es so ein bisschen... Wenn man auch einen Sachbuch geschrieben hat die Frage möchte man nicht wirklich möglichst viele Leute reinholen?
00:11:25: Jetzt ist es ja so wie
00:11:26: bei der Sache.
00:11:27: Genau,
00:11:27: ja klar!
00:11:29: Hinn und her aber so guter Bücher haben's ja auch schwer.
00:11:32: Es gibt wahnsinnig viele Sachbücher.
00:11:34: Und die Frage ist auch, bist du jetzt im Finale zufrieden?
00:11:38: Ich bin mega happy eigentlich.
00:11:40: Wie war denn dann so ein bisschen der Wertegang ... Ich kann mir ja auch vorstellen, jetzt haben wir das Thema, es liegt ja auf dem Tisch.
00:11:48: Du hattest eine Grundidee?
00:11:50: Wahrscheinlich war das nicht direkt dein Titel
00:11:53: oder hast
00:11:53: du einen Arbeitstitel ...
00:11:55: Genau weil das ist nämlich die Sache.
00:11:56: also Cover
00:11:57: müssen
00:11:58: im Idealfall aus der Autor in Perspektive denkt man ja, man schreibt diesen Text dann ist der Text fertig und guckt mal was passt eigentlich zu diesem Text Welche Gestaltung würde da gut drauf passen.
00:12:12: Aber so funktioniert das nicht, also man muss eigentlich das Cover relativ früh schon beschließen, es liegt an den Vorschauen und es muss angekündigt werden
00:12:19: usw.,
00:12:20: dass ist meistens so... Ein Jahr bis halb, also mindestens sechs Monate.
00:12:24: Aber eigentlich ein Jahr schon vorher muss irgendwie ... wird schon gesagt dieses Buch kommt oder ein Dreivierteljahr vorher.
00:12:29: Ist dann auch schon in Katalogen.
00:12:31: Genau es ist schon in katalogens muss schon irgendwie so da muss schon.
00:12:34: das wird dann schon so festgezürzt.
00:12:36: Das stresst mich übertrieben.
00:12:38: Es gibt natürlich diese Leute die irgendwie ihren Text schon relativ früh ready haben.
00:12:43: das lieben Verlage natürlich auch weil's für die Planung viel besser ist und dann kann man auch die Covergestaltung da anpassen.
00:12:49: ich bin nicht so eine Person Leider eine Deadline-Brecherin, Schieberin, Surferin.
00:12:56: Reiterin!
00:12:57: Ich bin da eigentlich nicht gut darin.
00:13:00: Ich hab mir das so vorgenommen dieses Mal beim Schreiben aber ich habe es nicht geschafft.
00:13:03: also... Es ist schwer für mich.
00:13:06: als Long Story Short, als das Cover beschlossen werden musste war der Text noch gar keine richtige feste finale Form und so weiter.
00:13:16: Das heißt Man muss dann auch gucken, so wie ... Man muss ein bisschen einschätzen.
00:13:23: Was will man denn vermitteln?
00:13:24: Wie ist die Stimmung?
00:13:25: Hoffentlich passt das dann!
00:13:27: Und wir hatten zuerst Typokavas gemacht und die waren ... Die Idee war eigentlich nicht schlecht.
00:13:34: Wir hatten nämlich zuerst also ... Wir hatten zu.
00:13:37: erst als ich das Thema quasi gepitscht hab hieß mein Arbeitstitel Rumopfern
00:13:43: Kann ich mich noch daran erinnern.
00:13:45: Ich finde es immer noch ein
00:13:45: Wurden.
00:13:46: Ja, ich find's auch ein super Titel.
00:13:46: Rumopfern!
00:13:47: Aber es klingt halt was auch war... ...es ist eigentlich mehr eine Romanlogik als ne Sachbuchlogik.
00:13:52: also das heißt rumopfern wären sehr guter Romantikel gewesen.
00:13:57: Aber für Sachbücher, die funktionieren halt ein bisschen anders.
00:13:59: Zu Salopp!
00:14:00: Genau da muss halt... Du erwartest hinter rumopfern eine Geschichte.
00:14:04: aber es geht ja auch um eine Informationsvermittlung.
00:14:07: Das heißt...
00:14:08: Es hat ein bisschen auch sowas freches und es hat ein bissel so was Jugendliches.
00:14:11: und dann das muss ja auch zum Text passen, ne?
00:14:13: Ja.
00:14:14: Das ist wieder der Punkt.
00:14:18: Ja, und vor allen Dingen hat es einen direkt so nervigen ... Also ist eben diese nervigen jammelrigen Aspekte von diesem Opfer die da drinstecken.
00:14:26: Und ist das etwas was anspricht?
00:14:28: oder ist es etwas wo Leute denken ne jetzt will ich nicht lesen rumopfern?
00:14:32: Also wenn man somit negativen Sachen spielt muss man auch aufpassen.
00:14:36: Spricht das an oder nicht?
00:14:37: Das kenne ich aus der Werbung, aus meiner Arbeit tatsächlich.
00:14:42: Dann haben wir es geändert und gerade im Deutschen sind Sachbuch-Titel gefragt die so sehr... Die eigentlich wenig Fragen offen lassen.
00:14:51: Warum?
00:14:52: Wabi, wabi!
00:14:52: Was
00:14:52: weiße Menschen, die Überwachsismus hören wollen aber wissen sollten.
00:14:55: Also kein Raum für Mystery ist es einfach so?
00:15:00: da ist einfach klar worum es geht.
00:15:02: Und ich mag solche Titel.
00:15:05: Ich hab's dann ja mit Identitätskrise auch anders gemacht, aber auch gemerkt.
00:15:09: Die Leute wussten nicht worum es geht und dann sind die Erwartungen natürlich auch teilweise falsch oder anders.
00:15:15: Oder wo der Leute interessiert, springen nicht so darauf an?
00:15:18: Okay, dann haben wir halt gesagt okay vielleicht sollten wir jetzt nennen warum wir Opfer hassen.
00:15:24: Und dann war die Idee, weil das so ein krasser Deal ist schon irgendwie eine harte Aussage.
00:15:30: Steckt halt Hass drin!
00:15:31: Das ist immer natürlich ein krasser... Frame schonmal.
00:15:34: Und dann war die Idee, dass man es ... Dass man versucht aber von diesen harten Worte mit so einer sanften Gestaltung zu machen.
00:15:45: Ich hoffe, die Sandyser
00:15:46: kamen nicht sehr gerne.
00:15:48: So wurscht!
00:15:49: Na ja.
00:15:49: Heute
00:15:50: niesen.
00:15:50: Ja passiert.
00:15:51: In dem Hintergrund hat jemand genießt.
00:15:53: Naja egal auf jeden Fall... Ich hatte gehofft, dass es... Also die Idee war, das ist so ein Kontrast auch schon bildet innerhalb der Typotypo.
00:16:03: Dass sie so vermittelt, dass da so eine Härte und eine Weichheit gleichzeitig irgendwie gibt, die man irgendwie so verhandeln muss.
00:16:10: Es hat aber nicht geklappt.
00:16:14: Es war irgendwie, ich hab das Gefühl von Runde zu Runde wurde es irgendwie schlimmer.
00:16:18: Also es wurde irgendwie.
00:16:19: man hat immer gedacht, ah vielleicht ja der Ansatz ist gut, vielleicht noch so, vielleicht eine andere Farbe und ich habe irgendwann mal darauf geguckt dass es alles sieht einfach nicht gut aus.
00:16:28: Das sieht nicht gut auf.
00:16:29: Irgendwann hatte ich das Gefühl es fühlt sich an wie ein Schulheft und dann mochte ich auch irgendwann den Titel nicht mehr weil ich meinte so während diese ganzen runden Laufen hat sich dann der Text auch schon weiterentwickelt.
00:16:42: Das Wort Hassen ist so prägnant und das müsste ich ja dann argumentieren.
00:16:48: Ich müsste schon irgendwie den Hass mehr... Also, ich müsste dann schon irgendwo eine Antwort geben warum ich soweit gehe zu sagen es handelt sich hier um Hass.
00:16:58: Und das war aber eigentlich im Buch gar nicht so stark drin.
00:17:03: Ja.
00:17:04: Das heißt ... Dann haben wir gesagt vielleicht müsstest du es anders heißen Wer ist hier das Opfer?
00:17:11: Das wahre Opfer?
00:17:11: irgendwie so.
00:17:13: Und dann sind wir gekommen auf Anti-Opfergesellschaft gekommen.
00:17:18: Ah,
00:17:18: ja!
00:17:19: Anti-OPFER-Gesellschaft sollte es eigentlich heißen.
00:17:21: und dann habe ich im letzten Moment gesagt.
00:17:25: Katzeziegesellschaft auch.
00:17:26: Gesellschaft, das hört sich so an wie Soziologie ist... Ich verstehe aber dass es ein Titel ist der auch funktionieren würde Aber es hat halt irgendwie, ich weiß nicht, hört sich an wie ein Buch von Aladine Elmar Falani oder so für einen jemand der Soziologien studiert hat.
00:17:39: Es ist da nochmal auch eine Art Analyse, die ich nicht mache.
00:17:43: Also deshalb Anti-Opfer und das ist ja auch eher ein mehrdeutiger Titel.
00:17:48: also man versteht es gibt dieses Wort nicht Anti Opfer oder es gibt diese... Also für mich habe ich irgendwie so einen Mittelmaß gefunden schon einen Titel zu finden den So eine Art Titel, der mir gefällt.
00:18:04: Wo es eben schon noch so ein bisschen Spielraum gibt in dem was das eigentlich bedeuten soll.
00:18:09: und dann mit diesem Untertitel warum wir Verletzlichkeit verachten wird es ja auch ein bisschen präziser.
00:18:14: Voll!
00:18:15: Also ich finde verachten ist genau das richtige Wort weil du ja auch in deinem Buch so ein bißchen damit spielst ist vielleicht die falsche Formulierung aber da diese Nuancen ab gehst, durch die eben ein Mensch der zum Opfer wird, durchgehen kann im Blick von außen.
00:18:33: Dass man eben sagen kann so das kann wandern von Anerkennung und Mitleid zu einer Verachtung und dann landet es da und was ist der Grund dafür?
00:18:43: Deswegen finde ich das Wort auch total passend.
00:18:46: Was ich auch mag ist diese Doppeldeutigkeit.
00:18:48: viele die vielleicht so bisschen platt drauf gucken würden, sagen bist du jetzt das Anti-Opfer?
00:18:52: Das ist natürlich eine Frage die man sich dann stellt oder
00:18:55: ich
00:18:55: weigere mich ein Opfer zu sein.
00:18:57: Oder was auch immer.
00:18:58: was jetzt Leute daran reininterpretieren mögen finde ich aber auch schön wenn man es so betrachtet in Kombi mit dem Untertitel dass man dich so ein bisschen sieht auch als Advokatin für Verletzlichkeit also dass man diese auch sehen darf was ich auch nicht verkehrten.
00:19:15: Interpretationsrahmen sehr.
00:19:17: Das ist eigentlich ganz schön und ich bin jetzt auch, also ich finde es ist total gut geworden.
00:19:22: Ich habe ja auch ein paar Arbeitsschritte gesehen und ich find's einfach interessant wie viel... Wie viel daran hängt am Ende, wenn dieses Buch dann irgendwo liegt?
00:19:33: Wie wir es halt wahrnehmen und interpretieren.
00:19:35: Also das ist ein wahnsinnig krasser Schritt!
00:19:39: Und auch genau dieses... Ich habe ja auch diese Typow gesehen, dass ich mich hat immer so erinnert an schwedische Krimis die ich immer gelesen habe.
00:19:46: Das war dann auch so dieses... Da gab es diesen tollen Arsalas und Titel, da war das dann immer so warum ihr in der Verdammnis versinken werdet oder was?
00:19:56: Ja, ja, es hatte dann sowas.
00:19:58: wegdriftet so in Grau und da muss man natürlich aufpassen, weil dann weiß man wirklich gar nicht mehr so richtig was man kriegt.
00:20:05: Genau also irgendwie hat es das nicht so richtig übersetzt und eben bei Opfer auch sowas krimihaftes natürlich haben kann.
00:20:12: Stimmt klar!
00:20:12: Also man muss so ein bisschen aufpassen mit diesem Wort.
00:20:16: wie kriegt man das Wort dann irgendwie ins Sachbuch?
00:20:19: gesetzt?
00:20:20: und auch mit dem Foto war es irgendwie wichtig, dass ich nicht in die Kamera gucke weil sonst wäre es total krass gewesen.
00:20:26: Ich bin eine Opfer und rede darüber.
00:20:28: Das war so ein bisschen der Versuch dieses auch nachdenklich raus zu gucken das man eben vielleicht genau schaut.
00:20:36: ja es hat vielleicht auch was mit mir zu tun aber ich schaue auch irgendwie über dieses Thema nach.
00:20:43: Es geht um Milch, als Opfer.
00:20:45: Ja ja nein das ist genau und der Blick macht viel aus du schaust in die Ferne dass es da ganz was nachdenkliches aber eben auch dass du halt so etwas ganz Weiches im Gesicht hast, ne?
00:20:54: Dass die Sonne so auf dich scheint und du sowas ganz Weiche hast Aber auch was Nachdenkliches ernstest Das ist glaube ich genau das Richtige um das so wieder zu spiegeln weil man diese ganzen Ebenen dann auch darin wiederfindet.
00:21:11: Spannend, was das alles ausmacht.
00:21:13: Ja vor allen Dingen so ... ... ein zwanzigärztiges Fotoentscheid war ich auch so ganz so... Man war noch in dieser Pandemie-Erschöpfung.
00:21:20: Ich war noch im Postbestseller ... Was für ein Jahr war das eigentlich Erschöpfung?
00:21:27: Und bin auch noch so weich geklopft, finde ich.
00:21:30: Ja, aber ... Das ist ja eigentlich auch genau da hat er die ... Die ... Abrußbühne einmal auf
00:21:36: den Kopf geschlagen!
00:21:38: Aber
00:21:38: dann ist man so... Ich stehe wieder auf und komme raus und die ersten Sonnenstrahlen scheinen mir ins Gesicht.
00:21:43: Wer bin ich eigentlich?
00:21:44: Dann setzt man irgendwie wieder an.
00:21:47: Jetzt find' ich das interessant.
00:21:48: Du hast den Arbeitstitel Rumopfern schon erwähnt.
00:21:50: Ich weiß noch am Anfang als du diese Idee erzählt hast und auch anderen davon erzählt hast.
00:21:56: Das beschreibst du auch am Anfang vom Buch, das finde ich halt total interessant weil jeder ja direkt sagt oh spannendes Thema.
00:22:02: also ist mein Eindruck.
00:22:03: Das Leute sagen krasses Thema, spannendes thema habe ich viele Gedanken zu und dann kommen sie damit so dir entgegen.
00:22:11: Jetzt würde mich verschiedene Sachen interessieren.
00:22:13: Also wie gehst du damit um?
00:22:15: Sammelst du das dann so ein bisschen auf, in Schwamm guckst du, wie die Leute reagieren und kannst du das schon auch ein bisschen für dich nutzen?
00:22:22: oder ist es eher so dass du eine ganz klare Vorstellung hast?
00:22:26: was ist als erstes bei dir da wenn du anfängst an so einer neuen Idee zu arbeiten?
00:22:32: Ja ich fand also Als ich dann also nach Identitätskrise darüber nachgedacht habe, was ich jetzt als Nächste schreibe, hatte ich fast kurz so eine Art Verpflichtungsgefühl.
00:22:42: Weil da hatte ich das Gefühl, dass war so ne große... Anti-Wokenesswelle.
00:22:46: Also so peak.
00:22:47: Anti-wokenessleute hatten wirklich gar keinen Bock mehr über irgendwelche Gerechtigkeitskämpfe, sicherlich hat auch Gaza dazu beigetragen.
00:22:55: und die Diskussion darüber, dass auf einmal war Wokeness, das geht alles gar nicht!
00:23:00: Und die wissen... Da war eine richtige Ablehnung gegenüber diesen Bewegungen, die sag ich mal seit ... ... im Jahr... ...'sweiltausend zwölf bis zwei tausendzwanzig eigentlich vier nach vorne getrieben hat.
00:23:13: und da schwang das ging es so zurück, aber auch auf eine superpopulistische Weise.
00:23:20: Also der Rechtsruck ging so weiter.
00:23:23: also da war so richtig habe ich gemerkt oh hier wird gerade richtig krass aus verrückt!
00:23:27: Und ich hatte so fast das Gefühl ich müsste jetzt Kurz, ich muss da jetzt nochmal gegenahmschreiben.
00:23:32: Also ich muss jetzt noch mal erklären.
00:23:34: Muss das alles nochmal aufräumen?
00:23:36: Ich muss jetzt nochmal sagen was hier eigentlich die Mission ist von Antirassismus.
00:23:41: Ich muss mich eigentlich nochmal über kulturelle Aneignungen sprechen.
00:23:43: Ich muß noch alles, weil all diese Themen oder über Repräsentation und Vielfalt und Diversity und was gut ist und was schlecht ist also nochmal so alle diese Themen irgendwie nochmal wiederholen und nochmal aufschreiben Weil ich so merkte, da ist ein Missverständnis, was sich aufmacht.
00:23:58: Und dann hab' ich angefangen und merkte so ... Ich habe gar keine Lust.
00:24:02: Ja!
00:24:03: Ich hab gar nicht
00:24:03: Lust, das gemacht hätte es
00:24:04: aber.
00:24:06: Aber weil man diese ... Weil es dann bedeutet hätte, ich müsste die ganzen Dinge unter den Rahmenbedingungen diskutieren, die die Rechten gesetzt haben.
00:24:17: Und die von rechts kamen.
00:24:18: Und ich merke, ich kann mich nicht bewegen oder es ist alleine schon schief Weil es überhaupt nicht der Rahmen ist, den ich gewählt hätte.
00:24:28: Das fühlt
00:24:28: sich scheiße an und das auch dann am Ende schlimm.
00:24:31: Das heißt, ich hab so auf was angehen... Ich muss so irgendwas anderes finden!
00:24:34: Ein produktiverer Ansatz.
00:24:36: Weil die Themen mich ja schon doch interessiert haben oder dieser Backlash mich interessiert hat und was gerade passiert in der Gesellschaft?
00:24:42: Und irgendwie bin ich dann aus Opfer gekommen unter anderem auch aus einer persönlichen Sache heraus weil ich halt gemerkt habe dieses Wort Opfer fällt.
00:24:53: Mir sagen das oft Leute, die macht sich so zum Opfer.
00:24:57: Berufsmodell-Opfer?
00:24:59: Ja Geschäftsmodelleropfer und dieses Wort Rumopfern hatte ich auch aus einem Kommentar unter meinem Post stand wo es um meine Arbeit ging die immer so rumopfert und ich war das auch so witzig.
00:25:13: Und also, ich glaube aus diesem Ansatz heraus fand ich das interessant.
00:25:16: Und oftmals ist es ja so dass man als Autorin erstmal so ein bisschen verschwiegen mit seinem eigenen Thema umgeht vielleicht weil man auch selber erst mal Gedanken haben möchte, die... Also dass man sich nicht so stark beeinflussen lassen möchte aber...
00:25:31: Das es vielleicht einer klauen könnte?
00:25:32: Oder
00:25:32: dass jemand klauen konnte.
00:25:34: Aber bei dem Opfer-Thema bin ich ganz anders vorgegangen, weil ich erst mal sehen wollte was ist denn jetzt eigentlich?
00:25:41: Ist es wirklich so dass Leute so ein negatives Bild über Opfer haben?
00:25:46: und ist es wirklich das diese Stimmung die ich wahrnehme.
00:25:48: Dass Leute relativ... dass sie ihren Frust über den Zustand der Gesellschaft sehr stark über dieses Wort Opfer ausdrücken also dass sie sagen Leute opfern so rum und sind so nervig und jammern so viel und diese Verachtung von einer Schwäche.
00:26:04: Ist das wirklich so?
00:26:05: Und deshalb habe ich erst mal relativ offen versucht, dieses Thema auf den Tisch zu bringen.
00:26:10: Wenn Leute gefragt haben mit was ich mich gerade beschäftige und erstmal die Leute kommen zu lassen wie sehen sie das so?
00:26:18: Das war total interessant.
00:26:22: Die Leute hatten sofort gesagt, ach ja.
00:26:24: Ja es ist auch richtig nervig weil ... Leute machen sich so zum Opfer und ich hab z.B.
00:26:30: diese Freundin die sagt immer alles ist die Schuld von jemand anderem usw.
00:26:36: Und ich fahr das auch also weil ich denke so ja ich kenne das ja auch Ich habe diesen Frust ja auch Es ist jetzt nicht schwer für mich zu verstehen aber es ist doch schon interessant dass das jetzt sowas ist Dass wir schon irgendwie sehr stark irgendwie so eine... Also es war für mich ein Zeichen der Empathie-Vertieg, dass man nicht mehr kann und dass die Leute einfach mal klar kommen.
00:27:01: Da kann ich jetzt auch noch Rücksicht drauf nehmen.
00:27:04: Ich
00:27:05: habe genug mit mir zu tun, da kann ... weichen Lappen da rücksicht nehmen.
00:27:11: Ja,
00:27:12: und es war einfach nur... Und ich fand's halt interessant, weil es war jetzt nicht so eine Sache wie bei Rassismus oder so wo man sagt, da bin ich ganz klar kann ich dagegen argumentieren sondern es waren ein bisschen größere Herausforderungen.
00:27:24: zu gucken Ich versteh das schon!
00:27:26: Ich hab' es auch, ich sehs auch in mir diese... diese Anti-Opferhaltung.
00:27:32: Aber trotzdem irgendwie das Problem rauszufiltern und zu schauen, wie beschreibt man das jetzt?
00:27:37: Also wie kann ich den Vorwurf der Mich so erreicht?
00:27:40: Wie kann ich mich da verteidigen?
00:27:42: Und gleichzeitig trotzdem auf dem Vorwurf bestehen, dass ich glaube andere Leute machen sich zum Opfer und nutzen dieses Opfernarrative auf.
00:27:50: also das was mir entgegen geschlagen wird will ich ja den rechten entgegenschlagen.
00:27:56: also ich finde so wenn man die AfD guckt oder auf Trump oder so, dann würde ich da das verorten.
00:28:01: Dass diesen Geschäftsmodell Opfer haben oder dass diese sich zum Opfer machen und so.
00:28:05: Das alles fand ich irgendwie spannend und wollte es vorhanden.
00:28:08: Das
00:28:08: ist ja auch super spannend und das ist aber auch riesengroß!
00:28:11: Also
00:28:11: frag mich dann auch immer wenn du wie du... also das ist eine Frage, die mich persönlich ganz persönlich auch immer schon interessiert hat weil ich ja auch weiß, dass du für deine Arbeit dann z.B.
00:28:20: auch viel liest.
00:28:22: Wie fängst du denn dann anzugucken?
00:28:24: Was lese ich, was lasse ich raus?
00:28:27: Wie behindert mich das Lesen nicht in meinen Original Thoughts, in meinen eigenen Gedanken.
00:28:32: Also wie trage ich das zusammen?
00:28:35: also wie lange ist bei dir zum Beispiel dann so eine diese Lesephase und wie geht die Parallel mit einer bereits Schreibphase?
00:28:43: wahrscheinlich ja schon dass man sagt Ich schreibe jetzt erstmal auf was ich habe.
00:28:47: Gießt man das in der Form, du hast ja auch wie in deinen anderen Büchern wieder so eine Kapitel-Aufteilung.
00:28:53: Dass ich
00:28:54: Teile habe?
00:28:54: Genau, Teile auf vorlegst die irgendwie... Ich finde es total interessant.
00:29:00: also ... Wie näherst Du Dich dann diesem Wust!
00:29:03: Es war von Buch zu Buch anders und ich wünschte, ich wäre schon so eine professionelle Schreiberin, dass ich sage hier ist meine Methode.
00:29:09: Und so gehe ich immer vor.
00:29:10: Ich müsste
00:29:10: ja auch nicht teilen Leute!
00:29:12: Nee nee das könnte ich gerne machen.
00:29:13: aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass jeder das fast sogar der erste Buch so den geordnetesten Schreibprozess hatte und Identitätskrisen und Anti-Opfer waren sehr chaotisch in dem Schreib Prozess und in dem Ordnen.
00:29:28: Aber bei... ... dem Buch genommen.
00:29:30: Man muss so ein bisschen schauen, ich glaube es ist ganz wichtig... Dafür ist das Exposé auch wichtig.
00:29:35: also ein Exposés entsteht weil man quasi sein Buch vorschlagen möchte, Verlagen vorschlagen möchten.
00:29:40: Da muss man ja aufschreiben was man so der erste Gedanke oder die grobe Idee und was man dann... Und dass es nicht nur wichtig um dann quasi das Buch an den Verlag verkaufen zu können sondern auch für dich selber zu wissen wo mit welchem Was war der erste Gedanke?
00:29:59: Oder wie hat man das Thema überhaupt gesehen, bevor man noch in Recherche oder irgendwas gegangen ist.
00:30:05: Deshalb mag ich Exposys auch für mich umzuschauen.
00:30:09: Womit bin ich gestartet?
00:30:10: Was fand ich interessant daran?
00:30:11: Weil dann fängt man an zu lesen und ich muss sagen weil wie gesagt Ich bin keine Expertin in den Themen die ich mir aussuche.
00:30:19: Das heißt ich gehe da auch wirklich so ganz So genau.
00:30:22: ich Google dann welche Bücher gibt es über Opfer Was finde ich irgendwie interessant?
00:30:27: Ich informiere mich und dann suche ich mir so ein kleines Curriculum zusammen.
00:30:32: Und das war ... Es gab zum Beispiel dieses Buch von dieser Historikerin Svenja Goldschamann, dass sie das Opfer gewalt.
00:30:40: von der Moderne bis da und dahin habe ich mir bestellt.
00:30:43: Also, dann hab' ich wenigstens mal einen historischen eine Ordnung.
00:30:47: Soziologie des Opfers habe ich mit geholt die vulnerable Gesellschaft.
00:30:52: Es gibt für mich auch immer so eine Exiety, dass ich denke vielleicht gibt es einen Grundlagenbuch über dieses Thema.
00:31:00: war sich aber nicht kenne, weil ich eben nicht eigentlich in diesem Thema stecke und es läuft so vollkommen an mir vorbei.
00:31:06: Und Leute die das Thema aber wirklich durchleuchtet haben, die würden dann dieses Buch lesen und denken Aber wie konnte sie dieses Werk ignorieren
00:31:14: oder
00:31:15: sich darauf nicht beziehen?
00:31:16: Zum Glück habe ich das Gefühl ist jetzt nicht so, aber das ist immer so die Gefahr.
00:31:22: Dann liest man so ganz viel.
00:31:26: Ich glaube, so.
00:31:30: Ich glaube viele Leute die gerne was schreiben wollen oder die so einen Gedanken haben, die haben oftmals Angst sogar Dinge zu lesen oder sich inspirieren zu lassen.
00:31:40: Hätte
00:31:40: ich auch jetzt gedacht weil man dann denkt ah da nimmt mir das schon etwas weg?
00:31:43: Genau!
00:31:44: Dann muss man vielleicht erfahren dass das jemand vielleicht schon geschrieben hat besser geschrieben hat, oder dass ich gar nicht die einzige Person auf diesem Planet mit diesen Gedanken schon hatte.
00:31:56: Also da ist... Ich finde das teilweise hat es auch so ein bisschen was Ego-mäßiges zu sagen man lässt sich dann nicht von anderen Sachen inspirieren.
00:32:06: natürlich könnte man könnte da die Angst sein, dass man seinen eigenen Gedanken seine eigene Leidenschaft so ein bisschen vergisst, aber ich finde es ist ganz wichtig.
00:32:16: So ein bisschen in diesen Beginnersmind zu gehen und zu sagen... Also eigentlich das als wahnsinniges Glück zu empfinden dass da schon Leute sind die sich schon vorher Gedanken machen können.
00:32:27: Ich sehe das mehr so, dass ich denke Es ist doch total toll, dass das schon Material ist mit dem ich dann arbeiten kann Dass ich dann weiter reichen kann, also dass ich nicht bei null anfangen muss.
00:32:38: Sondern das diese Arbeiten schon teilweise gemacht worden sind und dass sich wirklich auch so ein bisschen zur Schülerin werde des eigenen Gegenstands den ich da versuche zu beschreiben.
00:32:51: Ich finde man merkt es wenn Leute so absichtlich bestimmte bestimmte Werke oder so, die sie behandeln nicht ansprechen in ihren Büchern.
00:33:04: Wo es ganz offensichtlich wird... Ich finde das immer... Es gibt eigentlich mehr Kredibilität wenn man weiß.
00:33:13: okay man hat sich auch umgeschaut und Das kann auch ganz unterschiedlich sein.
00:33:19: zum Beispiel genau sind dass jetzt habe ich hier die ersten bücher die ich erwähnt habe ... jetzt so eben von irgendwelchen Profleuten gewesen, oder ich habe auch Foucault... ... Strafen und Bewachen oder so mir angeschaut.
00:33:34: Das ist ja nochmal das eine!
00:33:36: Aber zum Beispiel was auch ein Buch war, was mich total interessant fand, war Toxische Weiblichkeit von Sophie Fritz,... ... weil sie so einen ganzen Teil hat über die Frau als Opfer, also diese Rolle.
00:33:50: Und ich glaube, was ich super schade finde, ist dass in... dass es so eine Entwicklung gibt, die fand ich als sie angefangen hat zu schreiben war das nicht so.
00:33:59: Aber jetzt mittlerweile weil es so viele Bücher gibt, so viele Sachbücher und so viele Leute Bücher schreiben, dass sich das Gefühl habe Leute trauen sich nicht sicher aufeinander zu beziehen, weil sie sich so herausstellen wollen als diejenige, weil eben du schreibst einen Buch eigentlich schreiben fünf andere Leute auch schon ein Buch zu dem gleichen Thema und dann musst aber so tun also ob man dann ignoriert man sich so gegenseitig.
00:34:22: Bin ich fatal, weil so kann man keinen Diskurs machen!
00:34:25: Ich könnte jetzt natürlich so ego-mäßig sein und zu sagen ja also... Und so tun als ob ich nie so viel Fritz gelesen hätte und keine Ahnung was.
00:34:33: Wozu?
00:34:33: Ja, das sind
00:34:36: dann vielleicht Menschen, denen es weniger noch darum geht.
00:34:41: Dass das Thema möglichst viele Leute erreicht als dass sie mit dem Thema verknüpft in den Vordergrund
00:34:48: geraten oder die sozusagen
00:34:52: Deutsche sowieso sind.
00:34:54: und da hat die eine für das... Die eine, die das eine Thema gemacht
00:34:58: hat.
00:35:00: Man muss erst mal wohlgesonnen auf die Literatur schauen.
00:35:05: Und erst mal sagen, erst vor Leuten die Chance geben.
00:35:07: Man liest dann auch teilweise... also ich breche auch viele Bücher ab, weil ich merke so das ist nix.
00:35:12: Also da ist irgendwie nicht viel drin.
00:35:15: aber ja ich finde lesen und auch zugeben, was man gelesen hat.
00:35:21: Auch sich bei Leuten zu bedienen die irgendwie jetzt eben nicht zum alten Karnon gehören sondern auch irgendwie den modernen Diskurs, den man ja selber auch mitgestalten möchte.
00:35:31: Auch es sich zu verknüpfen ist eine viel nachhaltigere Sache wäre fertig besser.
00:35:34: Und ich glaube ja auch also das sagen ja auch viele Autorinnen dass lesen ja auch einerseits natürlich der Teil der Recherche aber dann eben auch ja das eigene Denken so krass anregt.
00:35:44: Also man hält da ja auch innen denkt wieder über Dinge nach oder das resoniert und man verarbeitet das.
00:35:50: Und kommt ja dann auch an Punkte, die man vorher nicht gekommen wäre.
00:35:53: Also das ist ja glaube ich dann alles so Teil des Prozesses.
00:35:56: Aber wie kommst du denn mit all dem was du dann weißt?
00:36:00: Wie fängst du da an?
00:36:01: also wie kommt es in die Form?
00:36:03: wo fängest du?
00:36:04: Schreibst du chronologisch?
00:36:05: Nee weil also da... Ich habe überhaupt nicht chronologische geschrieben.
00:36:09: Das erste Kapitel was ich geschrieben habe war Das vorvorletzte.
00:36:16: Und das liegt aber auch daran, weil dieses Buch funktioniert so, dass ich erstmal versuche ein bisschen Wissen zu etablieren und dann wenn man so einen theoretischen Unterbau hat kann man mehr ins Gefühl gehen und dann kann man eher so abstrakter werden.
00:36:32: Aber die abstrakteren Sachen sind eigentlich tendenziell, die sind schneller geschrieben oder die sind intuitiver
00:36:39: d.h.,
00:36:40: Man muss sich irgendwie, gerade im Sachbuch muss man sich erst mal so ein bisschen dahin freischreiben.
00:36:44: Also da hinschreiben meistens.
00:36:46: Was heißt das genau?
00:36:47: Na ja also ich finde, im Sachbuch muss man erstmal durch dieses Dickicht der Theorie sich so durcharbeiten und dann kann man wenn man das gepackt hat, dann kann auch damit spielen oder dann kann er damit auch irgendwie so ein wenig freier werden.
00:37:05: Aber eigentlich müssen da auch, also Sachbuch hat einfach so ein paar verpflichtende Sachen.
00:37:10: Du musst halt etablieren worum ... Also was ist deine Begriffsdefinition?
00:37:16: Was für einen Rahmen auf das beziehst du dich?
00:37:18: Gerade bei Opfer könnte es ganz viel sein aber ich mache einen historischen Abriss.
00:37:23: Ich gehe kurz in die Psychologie zum Beispiel, aber sowas wie juristische Theorie gibt's auch ganz viele.
00:37:30: Victimologie ist ein ganzes Feld.
00:37:32: in der Kriminalogie habe ich mir zwar was angelesen.
00:37:38: Ich hatte auch ein ganzes relativ viel geschrieben in den Entwürfen, aber es führte dann irgendwie so ein bisschen weg von dem.
00:37:45: also es müsste dann irgendwie noch mal so ein eigenes Buch werden und dann hab' ich's rausgenommen wieder.
00:37:51: Also ich hab' auch ganz viel bei diesem Buch.
00:37:55: Es ist viel rausgeflogen.
00:37:58: Also viele Dinge, die in der Versenkung verschworen sind.
00:38:00: es gab ein ganzes Kapitel über Natascha Kampusch was nicht reingekommen ist weil ich sie als Opfer irgendwie so interessant fand als ob er etwas in die Öffentlichkeit geraten ist.
00:38:10: Naja auch als Figur bevor du weitersprichst sorry das ist nämlich wäre auch die nächste Frage ja gewesen Wie entscheidet man, was kommt rein?
00:38:18: Was fällt raus.
00:38:19: Was sind auch Sachen die es nicht ins Buch geschafft haben finde ich gerade interessant.
00:38:22: jetzt hier ist der Raum dafür das nochmal anzusprechen.
00:38:25: Ich habe auch sehr krass an Natascha Kampusch gedacht weil sie ja auch als Opfer was in die Öffentlichkeit gekommen ist so krass gefallen ist im Ansehen der Menschen und bis heute so viel Anfeindungen aushalten muss und womit dass etwas zu tun hat.
00:38:41: also wenn wenn jemand nicht dazu bereit ist, das so zu performen wie die Leute das wollen auf irgendeine Art und Weise.
00:38:51: Das ist ja dann der Kern.
00:38:53: Ich finde es auch schade dass sie nicht drin ist aber ich habe mich aus mehreren Gründen dagegen entschieden.
00:38:59: weil ich hab zwar diesen Fall, ich habe mir das recherchiert aber es hätte eigentlich so ein bisschen eine Zeitfrage.
00:39:06: Weil ich finde wenn man über Personen schreibt von dem man ausgeht also Natascha Kampusch kommt aus Österreich Sie lebt noch, dass sie ist.
00:39:14: Also ich finde das ist dann nochmal eine andere Verantwortung.
00:39:16: Ich schreibe auch über ein Behörd oder so aber das Kurs den wird wahrscheinlich jetzt erstmal nicht erreichen.
00:39:23: Das heißt für mich ist es leichter dann über ein behörd sehr kurz zusammenzufassen.
00:39:29: bei Natascha Kampusch empfinde ich noch mal eine andere Art von Verantwortung, das auch zu sein.
00:39:34: Also eigentlich hätte ich alle ihre Bücher lesen müssen.
00:39:36: Ich habe diesen Fall nochmal durchgeschaut und mir die Interviews angeschaut.
00:39:40: Ich hab ein paar Texte gelesen aber ich hatte nicht die Zeit, weil sie hat ja auch mehrere Bücher geschrieben.
00:39:45: Sie hatte gerade noch vor kurzem neues Buch rausgebracht.
00:39:49: Und eigentlich hätte sich irgendwie mehr wissen müssen über Ihre Perspektive wissen müssen Und das hab ich nicht leisten können,
00:39:57: so viel abhandeln zu können sozusagen.
00:39:59: In diesem zeitlichen Rahmen habe ich das nicht stemmen können und deshalb habe ich mich dagegen entschieden weil ich dachte es wird dem eigentlich ja es wird ihr irgendwie... Es kann ihr nicht so richtig gerecht werden auch wenn ich nur einen Punkt also eigentlich nur wenn ich diesen.. Auch wenn man denkt der Punkt dahinter ist eigentlich relativ simpel für den.
00:40:16: Und der Fall dringt sich irgendwie auf, dass sie eben da zwei Wochen nachdem sie sich selbst befreit hat schon beim ORF dieses Interview gegeben hat und die Leute wussten gar nicht wohin mit sich.
00:40:27: Mit ihrer Beurteilung usw.
00:40:30: und diese Faszinationen, dieses Obsessive- und dieses aggressive Paparazzi tun was sie da irgendwie ertragen musste.
00:40:36: das sind alles so interessante Dynamiken.
00:40:39: aber ich hätte es irgendwie... Also wenn sie quasi schon ihre Version der Geschichte aufgeschrieben hat und ich kann sie aber gar nicht so richtig widergeben, finde ich das nicht richtig fair.
00:40:50: Und dann irgendwie meine Interpretation dieser Geschichte aufzuschreiben ohne Ihre zu berücksichtigen.
00:40:55: Ja, macht Sinn!
00:40:59: Ich könnte immer noch über Natalia Karpus schreiben.
00:41:01: Ich find's immer noch super interessant.
00:41:03: Aber für dieses Buch hat es eigentlich zeitlich nicht gepasst.
00:41:06: Ist noch was rausgefallen, wo du gedacht hast?
00:41:09: Das ist irgendwie schade, dass es das nicht reingeschafft hat.
00:41:11: Oder auch noch interessant gewesen?
00:41:14: Ich hatte so ein Kapitel eigentlich über True Crime und ... Erzählungen, also über Erzählformen.
00:41:25: Es ging mehr so darum wie man das Opfer erzählt und es ging auch um melodramatische Erzähelformen weil es ist eine Erzähelform aus der Melodramatik dass man quasi Bösewicht hält und Opfer hat und das Opfe ist quasi so passiv und er hält rettet und er bösewichtet.
00:41:45: Also da gibt es ganz du merkst diese Strukturen sind immer noch da.
00:41:49: Also so eine Meter über erzählen, wie man das Opfer erzählt und eigentlich auch eine Reflektion darüber... Es ist gut, wie soll man es machen?
00:41:58: Aber es war nicht genau ausgefeilt.
00:42:00: also ich wollte irgendwie auch dann fragen ob es so subjektive schreiben ist Begünstigen für das Opfer oder ist es eigentlich schlecht?
00:42:07: Weil's das Opfe dann wieder ... Also, wo geht man ins Vorjuristische auch in dieses Selbstvorjurstische diese Idee.
00:42:15: Auch dass Leute sich selber immer permanent irgendwie erzählen müssen und so.
00:42:18: Also da war irgendwie ganz viel über wie erzählt man.
00:42:22: Ja!
00:42:22: Und welchen Strukturen, welchen Erzählstrukturen sind schon etabliert und bedient sich?
00:42:26: und wo äußert sich das so krass?
00:42:28: und True Crime als großer Boom
00:42:30: usw.?
00:42:31: Das waren irgendwie alles auch so Gedanken die aber du merkst ja schon Wie ich sage, das sind dann so lose Fäden.
00:42:38: Und es dauert einfach bis man die so zusammengeknüllt bekommt und manchmal gelingt es einem nicht.
00:42:43: Also manchmal ist da dann so wird es einfach sehr würr wenn man nicht im besten funktioniert ist, wenn man ein konkretes Beispiel hat, wenn mal ein Fallbeispiel hat und sagt hier damit fangen wir an Hier ist eine sehr konkrete Auswirkung davon, und dann analysiert man das.
00:42:58: Da musst du auch irgendwie ... Du musst es halt erst mal finden!
00:43:01: Ja ja klar!
00:43:02: Und da musst du die Theorie finden... Und das hat irgendwie ... Das konnte ich hab' ich auch nicht geschafft zeitlich.
00:43:07: Aber wir haben ein gutes Kapitel
00:43:08: gelesen?
00:43:08: Find ich einen super Kapitel.
00:43:09: Wir haben uns auch Vormerken für Feuer und Brut.
00:43:11: Ich hatte nämlich letztens dazu einen Hot-Take, weil ich mich letztens doch so geärgert habe über True Crime.
00:43:17: Mir ist einfach so vom ... Tatsächlich von den öffentlich-rechtlichen Format begegnet auf TikTok, wo zwei Journalistinnen auch jetzt so Fälle erzählen.
00:43:26: Und die machen das... Heißt es nicht sogar
00:43:28: der Fall?
00:43:29: Das weiß ich nicht!
00:43:29: Ich weiß wirklich nicht wie's heißt.
00:43:31: Willt ihr jetzt auch gar nicht Name droppen?
00:43:32: weil das macht keinen Sinn.
00:43:34: aber es hat mich so geärgert, Melodramatische Erzählung trifft zu hundert Prozent.
00:43:40: Das hat mich so reingezogen, ich dachte was reden die denn da?
00:43:43: Und dann hat mich das so geärgert.
00:43:45: und ja vielleicht kommt Walter Hothack noch mal um die Ecke, dass sich so war, so True Crime ist ... Also sowieso, True Crime is done.
00:43:51: aber vielleicht muss man's noch Herr Hascha formulieren,
00:43:54: es geht
00:43:55: nicht mehr Leute!
00:43:56: Es rafft euch!
00:43:57: Die True Crime-Fizierung von allem auch.
00:44:00: Ja also sind hier nicht nur Kriminalfälle sondern alles wird zu einem true crime Fall gemacht.
00:44:06: Dann kommen immer wieder diese Erzählstrukturen aus der Melodramatik zum Vorschein.
00:44:12: Und alles wird so in Fortainment, also auch...
00:44:15: Ja ganz genau!
00:44:16: Es gibt
00:44:16: z.B.
00:44:16: auch diese Dokumentare über den Fall Urialo, der jetzt nochmal aufgetagt ist aber das lief unter WDR oder ARD-Crime Time?
00:44:25: Das ist halt dann der Sendeplatz, um solche Sachen irgendwie zu erzählen.
00:44:32: Oder es gab von Cosmo diesen True Crime Podcast.
00:44:36: Schwarz-Rot Blut über rassistische Fälle und eigentlich ist das ja gut, dass es das gibt und gleichzeitig finde ich den Rahmen schwierig.
00:44:48: Ja total.
00:44:48: Und auch dieses Element von Fiktionalisierung der Realität...
00:44:55: Ganz genau.
00:44:56: So ein bisschen klas-reloziusmäßig, so wie schreibt ihr das denn jetzt hier gerade auf?
00:45:01: Seid ihr irgendwie noch ganz beisammen?
00:45:03: Also das war eben auch da so dass es so eng umschlungen und es ist eben, sonst sind zwei Journalistinnen.
00:45:08: von den öffentlich rechtlichen Umschlungen liegen die beiden Jungen auf dem Waldboden Auch im Tode vereint zwei Geschwister blablabla und ich so, was redet ihr denn da?
00:45:20: Und dann ging es halt um ein Mordfall an Kindern.
00:45:24: Und das erzählt ihr so... Ja!
00:45:28: ...und findet das in Ordnung.
00:45:30: Genau.
00:45:31: Because it's not.
00:45:32: Genau!
00:45:33: Ich
00:45:33: bin einfach an dem Punkt, dass ich wirklich sage es ist nicht okay und das wird ja den Leuten quasi wenn gerade was passiert ist unterm Arsch weggerissen.
00:45:42: und so wie das jetzt ein kleiner Exer wird aber auch diese Idee von des Leute drunter kommentieren.
00:45:48: Das würde man spannende Netflix Dokumentationen.
00:45:50: Ich freue mich schon in zehn Jahren auf die Netflix Dokummern.
00:45:54: Es so Jetzt ist erst mal ein schlimmes Verbrechen.
00:45:57: Können wir vielleicht kurz da bleiben?
00:45:59: Ja
00:46:00: Bevor ihr schon darüber nachdenkt, wie man das geil
00:46:03: ... Heibens Geld
00:46:05: als Entertainment nutzen kann, weil ihr dann Bock habt zu sehen wie das passiert so.
00:46:10: Und das ist echt crazy!
00:46:12: Eben also all das könnten auch eigene Bücher an sich sein ne?
00:46:15: Also ich glaube dass... also so wie ich schreibe es da, dass ich jedes Kapitel könnte auch ein Buch an sich seien.
00:46:20: Also vom Thema, dass man vielleicht so versuche so einen Rahmen zu finden oder so ein Überblickthema und dann in so ganz viele unterschiedliche Bereiche zu gehen.
00:46:28: Das ist aber recherchemäßig relativ aufwendig, weil du halt einfach Trotzdem brauchst du für jeden dieser Bereiche eine relativ intensive Recherche, damit du das schnell zusammenfassen kannst.
00:46:40: Also Dinge zusammenzufassen ist eigentlich sehr mühevoll, weil du halt genauer wissen musst, wo kannst du kürzen ohne dass es verzehrt?
00:46:49: Wo kannst du zusammenfassend ohne dasses verzehrt?
00:46:52: Das heißt ... Genau, deshalb sind einfach diese,
00:46:55: z.B.,
00:46:55: True Crime oder Nantasha Campusch und so sind rausgefallen.
00:46:58: Weil man auch gucken muss wann... wenn es dann auch noch mal ein interessanter Gedanke wäre, oder auch nochmal... auch nice to know.
00:47:07: Oder auch mal interessant sich darüber nachzudenken muss man irgendwo gucken wann überfordert man die Leute?
00:47:15: Also hat man das Gefühl beim Lesen danach fühlt man sich irgendwie so
00:47:19: matschig
00:47:20: weil man irgendwie denkt, jetzt sind wir hier eingetaucht und da eingetaucht.
00:47:25: Aber wohin geht's?
00:47:26: Das muss man auch irgendwie schauen, dass man irgendwo landet.
00:47:30: bei den ganzen... isn't it all interesting and fascinating?
00:47:34: Und deshalb habe ich natürlich über die Dinge angeteased, die nicht im Buch stehen.
00:47:38: Also es stehen aber natürlich viele Sachen im Buch, die irgendwie interessant
00:47:41: sind.
00:47:41: Ich glaube das ist ganz cool!
00:47:42: Ich glaube, dass das trotzdem Lust auf das Buch macht wenn man weiß Okay, das waren die Schritte, die du drum herum gemacht hast.
00:47:49: Und ich wollte noch eine Frage stellen und zwar, du postest ja nicht so viel auf Social Media jetzt hast du in den letzten Wochen öfter mal was geteilt wo es um den Fall Colin Fernandez ging bzw.
00:48:03: den Fall Christian Ulmen von Colin Fernandes an die Öffentlichkeit gebracht.
00:48:09: Warum hast du dich da zu entschieden?
00:48:11: Da etwas zu teilen oder beziehungsweise... Was hat das...?
00:48:14: ... mit seinem Buch zu tun.
00:48:16: Geh ich jetzt mal so ein bisschen davon aus, dass du... Ja!
00:48:20: Doch es hatte….
00:48:22: also der….
00:48:22: genau das Buch war schon abgeschlossen als der Fall dann nochmal erneut Aufmerksamkeit bekommen hat, weil man muss ja auch sagen, ne?
00:48:30: Kulin Fernandes hat schon lange darüber geredet.
00:48:34: Aber als dann klar war, sie sagt, der Täter ist Christian Ohlm Das war dann halt, das kam noch mal so neu hoch und auch die Demonstrationen, die darauf folgten usw.
00:48:46: Und ich fand es einfach so interessant weil ich mir zum Beispiel in dem Buch eben so Fragen schelle vom Opfer und Öffentlichkeit das Verhältnis zur Opfer- und Öffentlichkeit und was mit dem Opfer passiert wenn es an die Öffendlichkeit tritt.
00:48:58: unter welchen Bedingungen kann es das überhaupt machen?
00:49:01: Weil es gibt ja immer noch so viele Opfer, die sich entscheiden nicht an die Öffentlichkeit zu treten.
00:49:06: Und gleichzeitig wird in dieser neuen Anti-Opferhaltung immer gesagt ja wer sich als Opfer in der Öffentlichkeit bauten hat er schon gewonnen und hat ja schon so viele Vorteile und kriegt dann so viel Aufmerksamkeit wo man denkt eigentlich ist es immer noch wirklich, wirklich hart als Opfe an die öffentlichkeit zu trinken.
00:49:24: Und diese Dynamiken sah man halt bei Kulin Fernandez.
00:49:26: weil ich gemerkt habe also weil ich irgendwo das so erstaunlich fand wie sie.
00:49:32: Mir kam es sehr überlegt vor, wie sie das gemacht hat.
00:49:35: Also dass sie mir ... Sie hat erst mal ein Jahr wahrscheinlich überlegt.
00:49:40: Sie hat auch davor gesagt, sie hat es therapeutisch aufgearbeitet und erst dann ... Wahrscheinlich
00:49:45: noch länger?
00:49:46: Ja ja total!
00:49:47: Erst dann genau geht ... Stimmt noch länger.
00:49:50: Dann diesen Schritt... dass sie an die Öffentlichkeit gehen, sie holt sich Journalist in den Ran und so weiter.
00:49:57: Und dann hat sie natürlich auch ... Sie ist eine Person des öffentlichen Lebens, der Beschuldigte ist ne Person des öffnlichen Lebens.
00:50:02: Das hat halt irgendwie auch... Also ich hab das direkt gesehen im Buch ausgabeten Element von.
00:50:08: also wie ist es überhaupt möglich diese Aufmerksamkeit zu generieren?
00:50:12: Was muss Colin Fernandes jetzt leisten damit das nicht komplett ... ihr wieder zurück, also dass das Penal wieder komplett zurück schlägt und dass sie irgendwie in so eine Position kommt was halt sehr schnell passiert bei Frauen die in irgendeiner Form sexualisiert digitale Gewalt häusliche Gewalt jeglicher Art ansprechen besonders Partnerschaftsgewalt.
00:50:36: Das kann halt einfach immer noch... Man weiß es nicht, wie die Öffentlichkeit darauf reagiert.
00:50:41: Und es könnte auch ... Hätte auch sein können das dann Leute sagen?
00:50:44: Das ist doch total quatsch oder sie lügt oder keine Ahnung was das ist.
00:50:47: Wir
00:50:47: machen ja auch Leute mit Sicherheit also das muss sie tagtäglich aushalten.
00:50:51: Genau!
00:50:51: Es machen Leute aktiv.
00:50:53: aber es ist immer noch so ein krasser Kampf
00:50:56: irgendwie
00:50:58: zu machen dass da wirklich sehr schlaue strategische Schritte hinter sind und das auch ihr Ziel.
00:51:05: klar ist, dass sie weiß, sie möchte es
00:51:08: politisch
00:51:08: was verändern.
00:51:09: Das heißt ihr Opfer sein ist auch eine Aufopferung gleichzeitig um etwas zu erreichen.
00:51:16: also weil Sie eigentlich als Opfer in der Öffentlichkeit gar nicht so viel von der Öffentlichkeit hat.
00:51:21: Also ich glaube manchmal wir haben viel mehr von Kulin Fernandes als Kulin-Fernandez von uns als Personen und aber oftmals gibt das dieses Missverständnis, dass das Opfer unbedingt die Öffentlichkeit Als Zeugnis braucht.
00:51:36: damit ... Also, wenn ich denke, nee.
00:51:39: Sonst würden hier viel mehr Opfer in die Öffentlichkeit treten, wenn es so toll wäre, wenn die Erfahrungen so geil wären.
00:51:45: Grosse
00:51:45: Lüge!
00:51:45: Wieso?
00:51:45: Die sich hält.
00:51:46: Verstehe ich überhaupt nicht.
00:51:47: Du gewinnst ja gar nix.
00:51:49: Du wirst die ganze Zeit bedroht.
00:51:50: Du musst dich in Acht nehmen und die ganzen Leute haben Täter, haben dich auf ein Zettel als Feindbild, du wirst denunziert, dir wird nicht geglaubt, verdient jetzt auch kein ... also verdienst in dem Sinne ja auch kein großes Geld jetzt als Mensch, der irgendwie ... Ja mein Gott das wird ja immer gesagt.
00:52:07: Aber es ist einfach nicht so lukrativ wie sich Leute das immer vorstellen und natürlich bekommt Colleen Fernandez unsere volle Solidarität und wir stehen voll ins Hinterheir.
00:52:17: Wir sind auch dankbar dafür dass sie sich da sozusagen zu dem Gesicht einer Bewegung eines Anstoßes gemacht hat und dass sie sich dem aufopfert, durch was sie da jetzt durch muss.
00:52:31: Und ich hoffe, dass sie da auch etwas erreichen kann, was sie gerne möchte.
00:52:34: Aber ich finde es einfach ... Ja, ich find
00:52:37: das total krass,
00:52:38: weil's so hart ist eben um wie du das leisten sollst als Person da so perfekt abzureißen, was Leute von dir erwarten.
00:52:47: Weil die Öffentlichkeit hält quasi so dieses ob man einen glaubt oder nicht, wie so ein Machtinstrument so denkt.
00:52:54: Das hat die Öffentlichkeit in der Hand.
00:52:56: So akzeptieren wir dich jetzt als Opfer?
00:52:57: Oder nicht?
00:52:58: glauben wir dir jetzt?
00:52:59: Und was ich zum Beispiel auch interessant fand ... Es gab dieses Beispiel von einer, die gesagt hat volle Solidarität mit Colleen Fernandez.
00:53:08: Dann gab es diese Demonstration und dann hat sie getwittert oder so.
00:53:12: das ist mir zu viel... Doch keine Solidarität.
00:53:16: Wo man dann merkt, es hat überhaupt nichts mit der Tatsache zu tun, mit dem was passiert ist sondern nur... Mit der Person.
00:53:22: ...mit dem
00:53:22: wie sich alle anderen Verhalten gegenüber Kulinen verändern ist.
00:53:26: aber die Solidarität hat nichts mit den Tatsachen an sich zu tun sonder mit dem Verhalten des Opfers und der Öffentlichkeit Und das merken auch total oft, dass es gar nicht um die Tatsachen geht Sondern darum ob wir das Verhalten akzeptabel finden.
00:53:42: Und es sind so krasse Ansprüche, weil du denkst was wäre denn wenn Collin Fernandes völlig verzweifelt wäre und die ganze Zeit nur weinen würde.
00:53:53: Wir finden wir hören ihr zu oder wir glauben ihr, weil sie halt ähnlich wie ich sie selbst liqour übrigens.
00:53:59: Du musst dann diese Balance finden zwischen ... Du darfst nicht zu abgebrüht sein, weil dann glauben die Leute dir nicht.
00:54:07: zu emotional werden, insbesondere als Frau nicht.
00:54:09: Weil sonst Leute denken, das schreckt was anderes hinter.
00:54:14: Das heißt dieser Verdacht ist so wahnsinnig hoch weil es eben auch dieses auch nicht totzukriegende Narrativ gibt von der rachsüchtigen Ex-Frau die sich dann irgendwie den Mann beschuldigt.
00:54:25: ich finde wenn ich diesen Fall sehe dann seh' ich Ich sehe diesen wahnsinnigen Mut und die Stärke.
00:54:33: Und diese Klugheit, der Colleen Fernandes dieses Thema auf den Tisch bringt ... aber ich seh auch wie viel das kostet.
00:54:42: Also unter welchen Bedingungen welche Regeln sie einhalten muss?
00:54:45: Welche Regeln die Öffentlichkeit
00:54:47: aufgestellt
00:54:48: hat und an die sie sich halten muss, damit sie überhaupt gehört wird.
00:54:54: Das ist eine Sache, die mich in dem Buch so ... stark beschäftigt hat.
00:54:58: Also wer kann das leisten?
00:55:00: Wer Wer hat diese Privilegien, wer hat diese Resilienz?
00:55:03: Wer hat vielleicht auch diesen Umgang mit der Öffentlichkeit.
00:55:06: Wer versteht das?
00:55:07: und so weiter.
00:55:08: also... Das ist
00:55:08: ja auch ein Profi.
00:55:11: Dann ist es ja auch so dass sie weitestgehend sonst ihr Privatleben auch so krass zurückgehalten hat.
00:55:17: Also man weiß ja nichts jetzt über zum Beispiel die Kinder oder das Kind oder so.
00:55:20: Das sind dann einfach so Dinge.
00:55:21: Und das kann dir ja alles zum Verhängnis werden wenn du da vorher einen oder wenn du vorher das falsche öffentliche Image hattest.
00:55:28: Da gehst du ja auch in dein Buch öfter drüber ein und schreib's zum Beispiel auch über Gina Lisa und so, dass einfach was da für viele Komponenten eine Rolle spielen.
00:55:38: Und das ist eben nicht so dankbar in der Öffentlichkeit so eine Rolle einnehmen!
00:55:44: zu müssen oder zu können.
00:55:46: Oder was auch immer, was da alles dran hängt genau?
00:55:48: Was das kostet
00:55:49: und dann auch diese... Also auch eine Frage die ich dann habe dieses so Genau.
00:55:53: also dann kommt sehr schnell dieses Geschäftsmodell und du willst mal aufmerksamkeit oder nur Geld verdienen.
00:55:57: Und dann denke ich auch also was ist denn genau?
00:56:00: jetzt hat zum Beispiel Jiselle Pelikur hat ein Buch geschrieben und damit tut sie durch unterschiedliche Länder und Sie verdient wahrscheinlich viel Geld daran.
00:56:07: Und dann kann natürlich sein, ah, hat sie das, nutzt sie das jetzt alles aus?
00:56:13: Macht sie ein Geschäftsmodell daraus?
00:56:14: Macht ihr eine Karriere
00:56:15: daraus?"
00:56:16: Wo ich denke... Ja, sie macht jetzt gerade eine Karrière daraus.
00:56:20: Aber darf sie das nicht...?
00:56:21: Also darf sie
00:56:22: es nicht?
00:56:23: Genau!
00:56:23: Was
00:56:24: soll sie sonst tun?
00:56:25: Das ist ja auch eine, man legt sozusagen einen Paradoxon-Erwartung an die Leute an.
00:56:30: Weil wer ist denn für Giselle Pelico da wenn sie alleine zu Hause am Tisch sitzt?
00:56:35: Natürlich hat sie ihre Familie, das geht nicht darum, dass ich reell eine Antwort darauf will.
00:56:39: Aber am Ende muss sie mit diesen Sachen, die ihr passiert sind leben und aus diesem Leben was sie hat ein Leben machen und das gestalten.
00:56:49: Und da hat sie sich entschieden, es so auf diese Art und Weise zu machen.
00:56:53: Am Ende sind Leute, die empathisch sind bei Sinnen, die drauf gucken natürlich so sagen, die Frau darf alles machen, was sie möchte, was sich für Sie richtig anfühlt ... erträglicher und vielleicht sogar lebenswert macht.
00:57:05: Und was vielleicht sogar die Situation irgendwie besser macht für sie.
00:57:10: Aber dann nehmen Sie sich trotzdem
00:57:11: Leute raus zu sagen, das dürfe sie nicht oder... Das
00:57:14: dürft
00:57:14: den Kämmerlein oder wo auch immer?
00:57:16: Ja genau!
00:57:17: Ich frage mich halt wie sich das so weiter endet.
00:57:22: Leute sagen, jetzt ist es zu viel.
00:57:23: Wenn ihr noch ein Buch rausprägt... Also irgendwann mal... Wenn
00:57:26: sie eine Talkshow bekommen oder wenn Sie dann irgendwie...
00:57:28: Das ist dann irgendwann mal so zu viel.
00:57:30: Ich finde zum Beispiel auch interessant Malala Yusuf hat kurz angeschrieben, ob sie wieder verworfen Die ja berühmt geworden ist, weil die Taliban sie angeschossen haben und in den Kopf geschossen haben.
00:57:39: Und dann ist sie quasi aus Pakistan raus.
00:57:42: Mit ihrem Vater nach England war eben diese Spokesperson für das Frauen- und Mädchen auf jeden Fall auch Bildung genießen sollen gegen patriarchale Unterdrückungen
00:57:52: usw.,
00:57:53: und ist dann nach Oxford gegangen oder nach Cambridge keine Ahnung was und hat irgendwie da ihre Karriere hingelegt.
00:57:58: Jetzt ist sie eine Person, die irgendwie gerne über Liebe schreibt.
00:58:02: Oder hat irgendwie ein Buch rausgebracht über irgendwas, was halt politisch ... Was eher so leicht seicht es und Leute sind richtig sauer!
00:58:10: Sie isst nicht die Aktivistin, die wir erwartet haben.
00:58:13: Aber ich denke aber... Also, ist es nicht ihr Recht auch irgendwo daraus gehen zu wollen irgendwann mal?
00:58:20: Weil sie hat das sicher nicht ausgesucht.
00:58:24: Dass dieses Opfer sein, hat sie halt quasi irgendwie in diese Rolle gebracht, dass sie jetzt irgendwie ... Auch diese Erwartungshaltung, dass die so transformieren muss und ihren Opfer zu etwas Besserem machen muss, hat sich ja gemacht.
00:58:37: aber wie lange muss sie das machen?
00:58:40: Es sind halt auch diese... Diese Fallhöhlen.
00:58:44: Und Giselle Pelikou bedient das jetzt auch, dass sie ihr Opfer sein transformiert in etwas Produktives und etwas Gutes?
00:58:50: Ich bin jetzt eine glückliche Frau wieder.
00:58:52: Happy End!
00:58:55: Das ist total Hoffnungsspenden.
00:59:00: hunderttausenden betroffenen sexualisierter Gewalt, glaube ich viel, viel Hoffnung und das ist toll.
00:59:05: Total!
00:59:06: Aber auf der anderen Seite denke ich so...
00:59:08: Das kann ja nicht der Maßstab sein!
00:59:09: Ist
00:59:09: das der Maßstoff?
00:59:12: Es wäre doch total verständlich wenn sie sagen, ich werde nicht mehr glücklich in diesem Leben.
00:59:15: Wie soll ich glücklich werden?
00:59:17: Es ist nicht möglich.
00:59:18: Ja.
00:59:20: Nachvollziehbar.
00:59:22: Und dieser Wo ist der Raum?
00:59:24: Für die Verzweiflung, wo ist der Raum für die Zerstörung?
00:59:27: wirklich sich damit auseinanderzusetzen mit diesen Opferseien ist eben nicht diese sterile rationale Sache.
00:59:34: es ist messig, es ist hässlich Es ist schlimm.
00:59:38: Aber diese Aspekte von Opfersein können wir irgendwie nicht so gut in der Öffentlichkeit ertragen außer man macht sie zu Entertainment und das ist so voyeuristisch.
00:59:49: Genau,
00:59:50: aber dann dürfen auch nicht die Opfer selber davon profitieren?
00:59:52: Nee nee genau richtig weil das wäre das ist dann ja genau das ist Geschäftsmodell und es geht da nicht so.
00:59:59: Ja meine liebe jetzt haben wir schon vieles angesprochen.
01:00:01: ich könnte noch zehn andere Sachen hat sich gefragt die noch ins Buch reinkommen oder die auch noch im Bus sind und was auch immer.
01:00:07: Ich hoffe wir haben euch ein bisschen abgult und neugierig gemacht, kauft euch natürlich alle Alice Buch.
01:00:13: Jetzt ist die Frage für mich auch noch so ein bisschen ja weißt du schon wo es jetzt weitergeht?
01:00:19: Wie möchte Autorin Alice hast das ihre Zukunfts weiter gestalten was...
01:00:25: Das ist glaube ich auch nochmal so eine Sache die ich kurz ansprechmöchtigt bei diesem Buch.
01:00:29: weil genau es ist jetzt das dritte Buch und man hat das Gefühl des dritten Buches.
01:00:33: dann sitzt man so um Sattel.
01:00:34: also viele Leute schreiben einen Buch Ja.
01:00:37: Aber dann so... Also ein drittes Buch, was dann jetzt irgendwie, denke ich so, hat man sich so etabliert?
01:00:41: Jetzt schreibt man tatsächlich!
01:00:43: Aber ich habe immer noch das Gefühl, dass ich als schreibende Person noch in einem Findungsprozess bin und es hat natürlich auch etwas mit dem Erfolg des ersten Buches zu tun der mich überhaupt dazu befähigt weiter schreiben zu können.
01:00:55: deshalb bin ich sehr dankbar.
01:00:57: aber es markiert einen auch also setzt einen relativ früh fest auf irgendwas.
01:01:02: Leute haben halt... Ich kämpfen natürlich jetzt gegen gegen diese...
01:01:07: Erwartungen.
01:01:07: Gegen
01:01:08: Erwartung an und gegen dieses.
01:01:10: Leute denken schon, sie wissen schon wie ich schreibe und über was ich schreibe.
01:01:13: Und das habe ich gerade beim zweiten Buch bei Identitätskrise gemerkt, dass alle versucht haben irgendwie daraus zu lesen, dass es eigentlich ein Buch über Rassismus war.
01:01:21: Wo ich denke ist natürlich geht es auch um Rassismus aber eigentlich ging es um etwas anderes Aber das wurde überhaupt nicht didn't register zumindest mit dem medialen Rezension und so weiter.
01:01:33: also dass ich merke, ich bin auch noch dabei, mich irgendwie weiterzuentwickeln und zu gucken, wer bin ich eigentlich jetzt?
01:01:41: Vielleicht ist es auch eine Sache die nie abgeschlossen ist.
01:01:45: Also vielleicht gehört das auch dazu aber ich hab immer noch das Gefühl, dass das jetzt irgendwie ein wichtiges Buch ist und ich deshalb auch so nervös bin wie's landet weil es sich mittlerweile dann doch schon nochmal stark weiterentwickelt hat im Vergleich zum ersten
01:02:01: Buch.
01:02:01: Ja, auf jeden Fall!
01:02:02: Und ich denke so, wer Bei mir.
01:02:04: Wer hat denn Lust, noch so weiter zu gehen?
01:02:06: Im Diskurs und in den Gedanken usw.
01:02:09: Also deshalb macht mich das alles auch immer noch ... Ich bin immer noch wahnsinnig nervös!
01:02:14: Und ja, und das Ding ist... Also manche Leute sitzen da ja und wissen nicht über was sie jetzt nächstes schreiben sollen.
01:02:19: It's not me.
01:02:21: Ich hab drei Ideen.
01:02:22: Super!
01:02:23: Ich habe viele Ideen.
01:02:24: ich weiß auch als was ich jetzt n nächstes mache.
01:02:26: Oh!
01:02:26: Sag' ich aber noch nicht.
01:02:27: Nee!
01:02:28: Weil vielleicht entwickelt sich das hier noch irgendwo etwas anders oder es wird wieder verborfen.
01:02:31: Nein
01:02:31: du musst das hier jetzt nicht im Podcast
01:02:33: sagen.
01:02:34: Nur mir privat.
01:02:35: Ja, es hat auch schon einen Arbeitstitel.
01:02:38: Es ist da alles schon ... Das gibt mir Sicherheit.
01:02:41: Dass ich denke, wo manche Leute irgendwie so eine Panik haben kann ja auch schwer sein.
01:02:46: manchmal verlässt die Inspiration und weiß einfach nicht was man noch sozusagen hat.
01:02:51: aber das ist nicht mein Problem.
01:02:54: Ist ähnlich wie bei uns mit Feuer und Brot dass man denkt so Uns fällt immer noch was.
01:02:58: Also wir machen uns nur seit zehn Jahren, und es fällt immer etwas ein.
01:03:01: Ja ich
01:03:02: hab den Satz gut dazugelassen, irgendwann mal in dem Interview gesagt hast du, Maxi und ich können über alles für forty-fünf Minuten reden und ein bisschen stimmt das halt einfach gibt's halt so einen Take oder eine Tee, so.
01:03:11: da eine Frage und wir fragen an!
01:03:13: Wir poddgarten
01:03:14: zu reden also...
01:03:15: Ich finde das auch schön.
01:03:16: Ich meine
01:03:17: ist natürlich auch da wieder man muss irgendwie erwartungen gerecht werden, auch den eigenen Erwartung ja.
01:03:22: aber genau so, das klingt total toll und das freut mich dass gibt einem auch Sicherheit, das kann ich verstehen.
01:03:28: Ich habe ja auch eher viele zerstreute Ideen.
01:03:31: aber gerade jetzt in der Zeit wo ich das Gefühl hab manche Sachen sind vielleicht irgendwie bedroht, dass es bestimmte Aspekte meines Jobs irgendwie wegfallen könnten macht mich das auch immer sehr froh wenn ich das gefühlt habe.
01:03:41: aber ich habe noch voll viele Richtungen in die ich gerne gehen würde und ich habe eher zu wenig Zeit.
01:03:46: Das ist natürlich was ein Geschenk ist.
01:03:48: Ich find's ja auch schön wenn du mal schreiben würdest machen.
01:03:52: Ja da hab' ich tatsächlich ein Problem so Grundidee zu haben.
01:03:55: Du musst ja nicht keinen Sachbuch schreiben.
01:03:57: Du kannst ja auch einen Roman schreiben, weil ich mein manchmal ist Sachbuch halt ... Ich glaube Leute denken also wenn man irgendwie ein bisschen das ist natürlich die Erwartungshaltung dass Leute Sachbücher schreiben aber muss man ja gar nicht.
01:04:10: Also kann man sich ...
01:04:13: Ich glaub ich hätte auch erst mal Lust auf Fiktion eher.
01:04:16: Aber die Frage ist so ein bisschen da brauche ich auch noch so meine Ideen Ich brauche erst mal ein bisschen Headspace.
01:04:24: Das
01:04:24: Gute ist, dass man auch relativ spät in seinem Leben anfangen kann zu schreiben.
01:04:28: Also kannst du auch noch in zehn Jahren machen wenn du willst oder morgen Anfang keine Ahnung also aber ich finde es gut weil wir kennen uns ja lange und wir glaube diese Leidenschaft für Schreiben War auch ein großer Teil unserer Freundschaft immer.
01:04:43: Wir haben gegenseitig uns die Geschichten vorgelesen, die wir geschrieben haben...
01:04:47: Ja ich wollte auch Schriftstellerin werden als Kind.
01:04:49: Ich hab
01:04:49: auch früher Geschichten geschrieben.
01:04:51: Eben!
01:04:52: Ich weiß es deshalb.
01:04:53: Ich
01:04:53: fände sich auf mein schoner und unser weiterer Genre auch.
01:04:57: Also nicht nur?
01:04:58: Aber ich war weit vorne.
01:04:59: Vielleicht sollte ich da mal wieder ein bisschen nachtiger sein.
01:05:02: Voll eben.
01:05:03: Ich weiß auch noch dass ich jetzt so eine ... Als Kind.
01:05:07: Ich hatte mal so eine Mehrungfrauengeschichte, die ich geschrieben habe.
01:05:09: Und dann so eine über so Kriege-Elemente, die vier Elemente und man gab's... Das war eigentlich Avatar ohne dass es Avatar war.
01:05:18: Siehst du?
01:05:19: Avatar auch.
01:05:19: Ich hab erst vor einer Woche das erstmal geschaut.
01:05:22: Ein Way of Water erste.
01:05:24: I've been late to the party.
01:05:26: So many thoughts!
01:05:27: It is problematic Movie, aber das ist auch so ... very beautiful.
01:05:31: Aber es sagt so viel über die Welt und den Blick auf unsere ... Und sehen Sie sich das?
01:05:36: Ich
01:05:36: hab den auch noch nie gesehen!
01:05:38: Ich bin auch schon rausgeil!
01:05:39: Das sind die zwei Personen, die ich auch noch nicht gesehen habe.
01:05:41: Ja... Ich hatte ja auch eine Liebesgeschichte, wo die Prinzessin der Nacht sich in den Tag primpft, verliebt.
01:05:48: Vielleicht sollte ich die nochmal aufgreifen.
01:05:49: Weißt du was das Wünscht
01:05:51: ist?
01:05:52: Ich hatte sechzehn Seiten oder so.
01:05:53: Es war das Längste, was ich jemals geschrieben habe auf so einem alten Laptop And it's gone.
01:05:58: Es
01:05:58: war einfach kaputt und das macht mich richtig traurig, weil weißt du was?
01:06:02: Ich denke mir so in meinem Kopf, wenn ich das hätte, dann könnte ich da weiterschreiben.
01:06:06: Ich glaube nicht wirklich so weit.
01:06:10: Mach doch noch
01:06:10: mal!
01:06:12: Jetzt wird es einer klauen... Das ist immer so, wenn man sowas in einem Podcast erzählt.
01:06:14: Man
01:06:14: denkt doch aber vielleicht gibt es das auch schon irgendjemandes?
01:06:17: Ja!
01:06:18: Es war so lustig weil wirklich mal bei Herringedeck noch haben Laura und Ariana so einen Gag draus gemacht.
01:06:23: die haben wirklich komplett rumgesponnen.
01:06:25: eine Polizistin verliebt sich im Nazi Und dann ist das wirklich ein Jahr später war das in der Alte-Mediathek einfach ne
01:06:34: Full On Serie.
01:06:35: Das hat einfach jemand gepitscht Das ist einfach komplett...
01:06:41: Soll ich jetzt auch noch mal ein Pitch?
01:06:43: Also genau, Ideenverschenkung.
01:06:45: Ja
01:06:45: aber meine ist nicht verschenkt!
01:06:47: Die nehme ich noch.
01:06:47: Patentiert.
01:06:48: Genau die haben wir jetzt hier damit ihr wisst... Ich weiß nicht was er ist.
01:06:53: Liebe Geschichte als Zeitreise dass man sich in jemandem verliebt der aus einer anderen Zeit ist.
01:06:59: Also das man so merkt und dann geht es die Frage geht man zurück ins fünfte Jahrhundert und fängt dort neues Leben an?
01:07:08: also oder kommt die Frau oder der Mann, oder whomever.
01:07:14: Und da geht es, man kann in welcher Zeit diese Liebe existieren?
01:07:23: Das werde ich nicht schreiben aber fand ich irgendwie einen interessanten Prompt und Interessante Stakes.
01:07:28: Aber es ist egal, das heißt ja auch nix.
01:07:30: Es gibt alles schon Leute.
01:07:31: Das
01:07:31: macht
01:07:31: euch kein Stress.
01:07:33: Also vor Nacht
01:07:34: ... Genau,
01:07:35: vor Nacht im Jahr-Zw.
01:07:38: zu leben als Menschheit.
01:07:39: Es haben halt viele Leute sich schon Geschichten ausgedacht und
01:07:41: es ist okay.
01:07:43: Ja, ich würde sagen wir sind am Ende unserer Zeit mal hier.
01:07:46: Ja, wenn man eben schon eine Stunde und vierzehn
01:07:48: ist.
01:07:48: Wir könnten immer weiter reden aber ich würd' sagen wir machen hier mal
01:07:51: Schluss.
01:07:52: Ich hoffe das war jetzt.
01:07:53: danke dass du mich hier so interviewt
01:07:55: hast.
01:07:55: Ich hab's voll gerne gemacht!
01:07:56: Ich wollte es ja auch unbedingt, ich habe sie gepusht.
01:07:58: also holt euch alle Anti-Opfer das neue Buch von Alice und kommt zu Lesungen?
01:08:02: Bist du bei Lesung?
01:08:03: Ja,
01:08:04: genau wenn das voll rauskommt war ich schon in Berlin und Gleipzig Bremen in Hamburg, in Nürnberg.
01:08:15: In Mannheim, in Düsseldorf, in Frankfurt... ...in Zürich.
01:08:21: und wenn ich was vergessen habe tut es mir leid das könnt ihr auf der Seite von Ulstein nachlesen wo ich überall bin.
01:08:27: Und dann kommt ihr und schaut euch das an.
01:08:29: Schaut euch das ein!
01:08:30: Ah ja ich glaube ich bin auch noch in Dresden, ich bin doch noch im Osten.
01:08:34: In Chemnitz bin ich glaub ich auch irgendwann.
01:08:35: Ja,
01:08:36: Kulturhauptstadt Chemnitz.
01:08:38: Okay ihr Lieben dann wisst ihr ja wo ihr alles finden könnt.
01:08:40: ansonsten guckt euch die Updates an und ich sage einfach danke dir Alice fürs Gespräch!
01:08:45: Danke
01:08:46: dir Maxi fürs Gesprächen!
01:08:47: Danke
01:08:47: euch fürs Zuhören ihr lieben und wir hören uns beim nächsten
01:08:51: Mal!
01:08:51: Bis zum nächsten mal!
01:08:52: Ciao!
01:08:52: Macht gut!
01:08:53: Das war Feuer und Brot
01:08:56: Konzept von Alice Hasters und Maximiliane
01:08:58: Hecke Der Schnitt kommt von Christian Eichler
01:09:00: Und die Intro Musik von Chris Sommer.
01:09:02: Wenn ihr uns unterstützen wollt, dann erzählt euren Freundinnen von uns oder teilt die Folge auf Social Media.
01:09:09: Oder ihr hinterlasst uns eine Bewertung in eure Podcast-App!
01:09:13: Wir hoffen, ihr seid auch beim nächsten Mal wieder mit dabei und bis bald!
01:09:16: Tschüss!
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