No Angels Nostalgia - die Kurze im November
Shownotes
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Wir haben die No-Angels-Doku in der ARD Mediathek gesehen. Und uns gedacht: Das geht irgendwie ans Herz. Sowohl die Freundinnenschaft der vier Bandmitglieder und ihren Werdegang nochmal zu verfolgen, als auch die Ausschnitte aus der Show Popstars, die wir selbst als kleine Teenies damals im Fernsehen verfolgt und deren Choreos wir in der Schulaula und im Kinderzimmer nachgetanzt haben. Aber irgendwie stehen die No Angels als Band auch für eine Zeit, die es so nicht mehr gibt, ein kleiner „Blip in Time“, bevor das Internet und soziale Medien so prägend wurden, in der der Traum, als Popstar groß rauszukommen, eine Aufstiegserzählung für Menschen sein konnte, die man sonst nie im TV gesehen hätte. Natürlich gab es auch viele problematische Aspekte, aber gerade darin liegt vielleicht die eigentliche Ambivalenz dieser Zeit: ein Castingformat, das Drill, Demütigung und Bodyshaming als Unterhaltung verkaufte, und das zugleich jungen Frauen aus Arbeiter*innenfamilien, die nicht alle weiß waren, und aus Kleinstädten kamen, eine Bühne bot, auf der sie sonst vielleicht nie gestanden hätten. In dieser Folge fragen wir, was von dieser Aufstiegserzählung geblieben ist und ob sich die heutige Sehnsucht nach dem großen Durchbruch auf TikTok, Insta und Co. damit vergleichen lässt.
Shownotes: Hier gehts zur Doku
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